Sachsen spart sich die freien Schulen

29. August 2010 . Axel

Der Freistaat will den Schulen in freier Trägerschaft die Zuschüsse im Doppelhaushalt 2011/12 um zwölf Prozent kürzen. Weiterhin sollen neu gegründete Schulen künftig nicht mehr nach drei, sondern erst nach vier Jahren staatliche Zuschüsse erhalten. Außerdem sollen neue Schulen von Beginn an die gleichen Vorgaben für Zügigkeit und Klassenstärke erfüllen wie staatliche Schulen.

Quelle: www.dnn-online.de

Der sächsische Kultusminister Roland Wöller begründet die harten Sparankündigungen damit, dass er die “Kannibalisierung staatlicher Einrichtungen” verhindern will.

Die Arbeitsgemeinschaft der sächsischen Schulen in freier Trägerschaft mobilisiert bereits ihre Mitglieder gegen die Kürzungspläne.

2 Kommentare
  1. Katja sagt

    Wär ja schön, wenns wenigstens wirklich “stattliche” Zuschüsse wären… ;-)
    Lasst euch nichts gefallen. Ihr tut nicht nur den Kindern unheimlich gut, sondern seid ein wertgebender Bestandteil des gesamten gesellschaftlichen Zusammenlebens in der Region – und darüber hinaus. Das wisst ihr sicher, manchmal muss es aber auch nochmal gesagt werden.

  2. Axel sagt

    Hab dem Staat noch ein ‘a’ geschenkt, davon haben wir ausreichend. Danke für den Hinweis.

Ihr Kommentar?