Das 2. Schulhalbjahr beginnt sehr stürmisch. Die Brandenburger SPD will Schulen in freier Trägerschaft deutlich stärker reglementieren und erneut die Zuschüsse kürzen.

Weniger Geld für Privatschulen
Freie Schulen fühlen sich bedroht
SPD-Fraktion bereitet Kürzungen vor

Die Kritikpunkte der Sozialdemokraten sind: Das Wachstum der freien Schulträger gefährde das öffentliche Schulwesen im ländlichen Raum. Außerdem fehlen die Schüler aus “bildungsnahen” Schichten an den staatlichen Schulen. Das sei ungerecht. Zum Dritten seien Lehrer an freien Schulen schlecht qualifiziert und werden mies bezahlt. Ihnen muss geholfen werden.

Die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung hat sogar herausgefunden, dass freie Schulen den gesellschaftlichen Zusammenhalt zerstören. Download PDF 450kB

Auf einer Klausurtagung am 10.02.11 hat der Arbeitskreis für Bildung, Jugend, Wissenschaft und Kultur der SPD-Landtagsfraktion eine Beschlussvorlage verabschiedet. Darin wird die Landesregierung aufgefordert, die Regelungen zur Genehmigung und zum Betrieb der Schulen in freier Trägerschaft zu überprüfen. Download PDF 10 kB

Aus der Opposition kommt erste Kritik an den Plänen, der Vorsitzenden des Bildungsausschusses Torsten Krause vom Koalitionspartner Linkspartei findet dagegen eine Überprüfung der Finanzierungsstruktur “nur fair”.

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