Der Fortschritt ist bescheiden
Heute wurde die neue PISA-Studie veröffentlicht. Schwerpunkt sind Veränderungen in der Lesekompetenz der 15-Jährigen im Vergleich zu PISA 2000.
Deutsche Schüler haben ihre Position seit 2006 um 1 Punkt auf 497 Punkte (Finnland 536) verbessert. In der Gegenüberstellung mit anderen Industriestaaten erreichen sie allerdings nur ein durchschnittliches Niveau.
Bemerkenswert sind zwei eher beiläufig genannte Ergebnisse der internationalen Studie:
1. Kleinere Klassen führen nicht automatisch zu besseren Leistungen. Zwischen beiden Faktoren gibt es keinen bedeutsamen Zusammenhang.
2. Länder, die überdurchschnittlich in vorschulische Bildung investieren, schafften in der neuen Pisa-Studie bessere Ergebnisse als die anderen.
Darüber werden wir nachdenken.
Mehr zur PISA-Studie 2009 auf www.spiegel.de

